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Bekannte
Bedernauer:
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Augsburger Bischof 1505-1517
Heinrich IV. Von Lichtenau. Geb 1443 in Bedernau, gest 12.04.1517 in
Dillingen.
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Aus der Mindelheimer Zeitung 24.11.2001
Vor 100 Jahren starb Autor Koneberg
Bedernau (emf)
Den 100. Todestag des Volksschriftsteller Pater Hermann Koneberg
begeht morgen, am 25. November, sein Geburtsort Bedernau
Hermann Koneberg war Sohn des Bedernauer Ehepaar Joseph und Walburga
Koneberg. Er wurde am 14.August 1837 geboren, besuchte das
Augsburger Gymnasium St. Stephan und studierte in München und
Dillingen Theologie. 1860 wurde er zum Priester geweiht. Er wirkte
in Dietershofen, Babenhausen und Augsburg und trat später dem
Benediktinerorden bei. Nach dem Krieg 1870/71 wurde er Pfarrer in
Ottobeuren. In dieser Zeit erwarb er sich besondere Verdienste als
Volksschriftsteller nach dem Vorbild des Christoph von Schmid. Aus
seiner Feder stammen Soldatenkalender, die von ihm begründete Reihe
der „katholischen Kinderbibliothek“ und eine „ Bibliothek für
christliche
Erzählungen“. Von seinen über 50 gedruckten Titeln erlebten fast
alle mehrere Auflagen, „Himmelwärts fürs Kinderherz“ erreichte noch
1920 die 13.Auflage. Am Geburtshaus ist eine Erinnerungstafel
angebracht.
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Bericht über eine "Wunderheilung in Bedernau". (Meine Oma hat zu
Lebzeiten ebenfalls darüber berichtet:)
(die
Heilung der Maria Zech aus Bedernau)
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Sagen
aus der Umgebung abgeschrieben von Florian
Anbei
die Breitenbrunner Glockensage.
Die Breitenbrunner Glockensage:
So erzählen sich in Breitenbrunn die Leute von der großen Glocke:
Ihr Klang war anfangs schön und gewaltig. Er wurde bis nach Ulm
gehört.
Im Schwedenkrieg nun kamen auch die Schweden in die Donaugegend. Sie
hörten von weit her den tiefen Klang der Glocke. Es war die große
Glocke von Breitenbrunn. Die Schweden zogen dem Getöne nach. So
kamen sie auch in unsere Gegend und in unser Dorf. Sie hausten wild.
Als sie wieder abgezogen waren, schlugen die Breitenbrunn ringsum in
die große Glocke Nägel hinein. Seit
dem soll ihr klang zwar noch tief und dunkel sein, aber nicht
mehr so gewaltig und so weit zu hören. Die Breitenbrunn wollten
damit verhindern, daß durch ihre Glocke nochmals Feinde angelockt
würden.Die Nägel in der großen Glocke sind heute noch zu sehen.
Anbei noch die Geschichte vom "Memminger Mau" Von ihr hat auch die
Stadt
ihren Spitznamen als Maustadt.
Gingen einstmals in klarer Vollmondnacht ein paar Memminger aus dem
Goldenen Löwen heimwärts. Auf einmal sahen sie, wie sich der Mond,
hierorts Mau genannt, in einem der großen Zuber spiegelte, die unter
den Dachtraufen der Häuser zu Feuerlöschzwecken standen. Da kam
einem plötzlich der geniale Gedanke, den Mond doch gleich
herauszufischen, damit die Stadt zu beliebiger Zeit über sein Licht
verfügen könne. Schnell war der Stadtfischer geholt, der rückte mit
Netzen aller Art und seinen Knechten an und begann sein Werk. Von
den Fenstern ringsum schauten die Aufgeschreckten Bürger herunter,
was sich da unten abspielte, und selbst aus den Nebengassen kamen
sie hergelaufen, aber…. Die Geschichte endet hiermit. Eine nahe
Verwandtschaft mit den Schildbürgern kann erkannt werden.
Eine weitere Anekdote mit dem Mau wird gerne erzählt, um die
hinterwäldlerischen Kleinstädter des ausgehenden 18. Jahrhunderts
darzustellen. Eines Tages kam eine junge Magd nach Lindau. Als sie
spät abends den Mau scheinen sah, sagte sie: „Ja, dr Memminger Mau,
scheint dr z’Lindau au?“.
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