Denkmal

Kirche

Ort

1805 1866 1870

1. u. 2. WK

Teilnehmer

Sonstiges


RußlandZentralrußland

Oblast:

Twer


Stadt:

172380–172391 Rschew (Ржев)

Тверская область

Rschew ist eine russische Stadt in der Oblast Twer. Sie hat rund 63.900 Einwohner (Stand: 2006) und liegt etwa 200 km westlich von Moskau am Oberlauf der Wolga. Die Entfernung zur Gebietshauptstadt Twer beträgt rund 130 km Richtung Nordosten; nächstgelegene Stadt ist Subzow, rund 20 km südwestlich von Rschew entfernt.

 

 

 

 

 


D E N K M A L


 

 

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt am 14. Oktober 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt und war in Folge über 16 Monate umkämpft, was über eine Million Opfer auf beiden Seiten forderte. Mit der Rschew-Sytschowkaer Operation im Sommer 1942 versuchte die Rote Armee, die Wehrmacht auf diesem Frontabschnitt zurück zu drängen, was ihren jetzt zahlenmäßig weit überlegenen Kräften nur teilweise gelang, indem deutsche Brückenköpfe am linken Wolgaufer liquidiert wurden. Von Spätsommer bis Ende 1942 kam von deutscher Seite die Panzerdivision „Großdeutschland“ zum Einsatz, der es ihrerseits nicht gelang, erneut in Richtung Moskau vorzustoßen. Am 3. März 1943 wurde Rschew von Truppen der Westfront der Roten Armee im Rahmen der Rschew-Wjasmaer Operation zurückerobert. Von Militärhistorikern wurde Rschew wegen seiner strategischen Bedeutung „Eckpunkt der Ostfront“ genannt.

Die Stadt wurde bei den Kämpfen vollständig zerstört. Mehr als ein Sechstel der Stadtbevölkerung wurde während der deutschen Besetzung in Arbeitslager deportiert; etwa 9000 Personen wurden in einem Konzentrationslager umgebracht, das im Stadtzentrum errichtet wurde.

Im Juli 1944 wurden bei Rschew im Rahmen des „Unternehmens Zeppelin“ zwei Agenten abgesetzt, die auf Josef Stalin ein Attentat verüben sollten.

In Rschew finden seit 1997 alljährlich im Rahmen der Aktion „Versöhnung über den Gräbern“ deutsch-russische Jugendlager statt. 2002 wurde der Park des Friedens eingerichtet, zu dem auch die beiden Friedhöfe für gefallene sowjetische und deutsche Soldaten gehören.


 

1805–1815

1866_1870/71

1914-1918

1939-1945

 

Eingereicht:

Hubert Joachim

Gefallene:

 

 

   

 

Text:

wikipedia

davon vermißt:

 

 

   

 

Foto:

Kastey

Teilnehmer:

 

 

 

 

 

Erstellt am:

30.04.2009 H.J.